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Zusatzuntersuchungen

Zusatzuntersuchungen

Es gibt einige medizinisch sinnvolle Untersuchungen in der Schwangerschaft, die in den Mutterschaftsrichtlinien nicht vorgesehen sind:

Zusätzlicher Ultraschall:
Wir bieten Ihnen gerne die Möglichkeit, Ihr Kind auch außerhalb der festgelegten Ultraschalltermine zu sehen.

3D-Ultraschall:
Zusätzlich können wir mit unserem modernen Ultraschallgerät 3D-Aufnahmen Ihres Kindes machen, sofern die Ultraschallbedingungen dafür günstig sind. Diese übertragen wir Ihnen gerne auf einen USB-Stick – für bleibende Erinnerungen!

Ersttrimester-Screening
Durch eine Ultraschalluntersuchung zwischen der 12. Und 14. Schwangerschaftswoche in Kombination mit einer Blutuntersuchung bei Ihnen kann das Risiko einer Chromosomenstörung (Trisomie 21=Down-Syndrom, Trisomie 13 und Trisomie 18) Ihres Kindes berechnet werden.

Zusätzliche Infektionsuntersuchungen:
Verschiedene Infektionserkrankungen können die Gesundheit Ihres Kindes gefährden:

Toxoplasmose:
diese Infektion erfolgt über den Kontakt mit infiziertem Katzenkot (der sich natürlich im Katzenklo, aber auch in rohem Fleisch und auf Obst und Gemüse befindet). Eine Infektion ist nur während einer Schwangerschaft bedenklich und kann zu schweren Schäden beim Kind führen.

Ringelröteln:
diese relativ harmlose Kindererkrankung kann beim Ungeborenen zu einer schweren Blutarmut führen.

Cytomegalie:
dies ist die häufigste Infektion, die während einer Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Die Infektion erfolgt meist durch Schmierinfektionen über symptomlose (Klein-) Kinder. Häufig sind infizierte Neugeborene symptomlos, selten können aber auch schwere Entwicklungsstörungen, v.a. des Gehirns die Folge sein.

Vaginale Streptokokken B-Infektion:
diese für die betroffene Frau symptomlose Infektion kann beim Neugeborenen, welches sich unter der Geburt infiziert, die gefürchtete lebensbedrohliche Neugeborenen-Infektion verursachen.

Ein einfacher, zum Ende der Schwangerschaft entnommener Vaginalabstrich bringt Klarheit. Behandelt wird allerdings erst zum Zeitpunkt der Entbindung, um das Kind während der Geburt zu schützen.